Die Hochplatte bei Marquartstein: Hausberg mit Traumaussicht

3.9.2026

Jeder Ort im Chiemgau hat seinen Hausberg, und für Marquartstein ist es die Hochplatte (1.587 m). Sie ist der Berg, den ihr jeden Morgen von der Terrasse des Chiemgau One seht, und der Aufstieg lohnt sich genauso, wie die Aussicht verspricht. Ob bequem mit dem Sessellift oder sportlich zu Fuß: Die Hochplatte ist ein Muss.

Mit dem Sessellift

Der Hochplatten-Sessellift startet am Ortsrand von Marquartstein und bringt euch in ca. 20 Minuten zur Bergstation. Von dort sind es noch ca. 45 Minuten Gehzeit zum Gipfel. Dieser Weg ist auch für Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren gut machbar. Der Sessellift ist von Mai bis Oktober in Betrieb, wetterabhängig.

Zu Fuß von Marquartstein

Der Aufstieg von Marquartstein zum Gipfel dauert ca. 3 bis 3,5 Stunden über den Normalweg. Der Weg führt zunächst durch Wald, dann über Almwiesen mit stetig besser werdendem Panorama. Mittlere Schwierigkeit, gute Grundkondition empfehlenswert. Ca. 1.200 Höhenmeter im Aufstieg.

Was euch oben erwartet

Das Gipfelpanorama der Hochplatte ist einer der schönsten Ausblicke im gesamten Chiemgau: Im Norden der Chiemsee in voller Pracht, im Süden die Kette der Chiemgauer und Tiroler Alpen bis zum Kaisergebirge. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zum Großglockner. Ein Gipfelkreuz und eine Bank laden zum Verweilen ein.

Varianten und Verbindungen

Von der Hochplatte könnt ihr die Tour zum Friedensgrat oder weiter zur Kampenwand ausdehnen. Diese Gratverbindung ist allerdings alpin und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Für eine gemütlichere Variante: Aufstieg mit dem Lift, Gipfel besuchen, und über den Normalweg zurück nach Marquartstein absteigen. So habt ihr das Beste aus beiden Welten.

Tipps für die Tour

Früher Start lohnt sich, besonders im Sommer: Die Morgenstimmung am Gipfel ist magisch, und ihr seid vor der Mittagshitze wieder unten. Festes Schuhwerk ist Pflicht, auch wenn der Weg nicht technisch schwierig ist. Einkehrmöglichkeit gibt es an der Staffn-Alm unterhalb des Gipfels. Hunde sind auf dem Weg willkommen, müssen aber auf den Almweiden an die Leine.

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