Märchen-Erlebnispark Marquartstein: Familienausflug direkt um die Ecke

5.16.2026

Märchen-Erlebnispark Marquartstein: Familienausflug direkt um die Ecke

Wenn ihr im Chiemgau One Urlaub macht, liegt eines der schönsten Familienziele Bayerns buchstäblich vor der Haustür: der Märchen-Erlebnispark Marquartstein. Sommerrodelbahn, Streichelzoo, Märchenfiguren und ein wirklich gut gemachter Mix aus Spielspaß und bayerischer Tradition machen den Park zum sicheren Hit für Kinder zwischen zwei und zwölf.

Was den Märchenpark besonders macht

Der Park liegt am Fuß der Hochplatte und ist eine Mischung aus klassischem Märchenwald und kleinem Freizeitpark. Auf einem Rundweg entdecken Kinder über 30 Märchenstationen – Rapunzel im Turm, das Knusperhäuschen, die Bremer Stadtmusikanten – jeweils mit Bewegungsmelder und kurzer Audio-Erzählung. Dazwischen liegen Spielplätze, ein Streichelzoo mit Ziegen und Esel, eine kleine Wasserwelt und das Highlight für ältere Kinder: die Sommerrodelbahn.

Anders als in den großen Freizeitparks bleibt die Atmosphäre ruhig und übersichtlich. Eltern können die Kinder laufen lassen, ohne ständig die Orientierung zu verlieren, und das Gelände ist auch mit Kinderwagen gut zu bewältigen.

Die Sommerrodelbahn

Die Rodelbahn ist 400 Meter lang und führt durch eine schattige Waldstrecke. Kinder ab drei Jahren dürfen in Begleitung mitfahren, ab acht alleine. Die Geschwindigkeit lässt sich am Schlitten regulieren – auch ängstlichere Kinder kommen gut zurecht. An Wochenenden im Hochsommer können sich an der Bahn Wartezeiten von 20–30 Minuten ergeben. Wer früh kommt (direkt nach Parköffnung) hat freie Fahrt.

Für welche Altersgruppen lohnt sich der Park

  • 2–4 Jahre: Streichelzoo, kleine Spielplätze, Märchenfiguren – ideal für einen entspannten Halbtagesausflug.
  • 5–8 Jahre: Hier zündet der Park richtig. Märchen werden verstanden, die Rodelbahn ist machbar, der ganze Park wird zur Entdeckungsreise.
  • 9–12 Jahre: Sommerrodelbahn, Klettergerüste und Wasserwelt halten auch ältere Kinder einige Stunden bei Laune.

Ab ca. 13 Jahren ist der Park für die meisten Kinder zu „kindlich" – dann lieber Kampenwand, Hochplatte oder Sommerrodelbahn am Hocheck.

Praktische Infos

  • Entfernung zum Chiemgau One: ca. 1,5 km, zu Fuß in 20 Minuten erreichbar
  • Öffnungszeit: Saisonal, üblicherweise Anfang April bis Anfang November – aktuelle Zeiten auf der Park-Website prüfen
  • Aufenthaltsdauer: 3–5 Stunden
  • Hund: Hunde sind im Park leider nicht erlaubt
  • Verpflegung: Imbiss und Eisstand vor Ort, eigenes Picknick ebenfalls möglich
  • Beste Zeit: Vormittag unter der Woche – am ruhigsten. Nach Regenwetter ist es matschig, gutes Schuhwerk mitnehmen.

Was ihr mitbringen solltet

Sonnenschutz für die Spielplätze auf der Lichtung, Wechselkleidung für die Wasserwelt (Sommer), und etwas Bargeld für Eis und Rodelbahn-Tickets. Der Park ist familiengeführt und nicht überall durchdigitalisiert – Kartenzahlung funktioniert an den Haupttheken, an kleineren Ständen aber nicht immer.

Kombiniert das mit einem Spaziergang

Der Märchenpark lässt sich gut mit einer kurzen Wanderung kombinieren. Direkt am Park beginnt der Aufstieg zur Hochplatten-Mittelstation, und für ältere Kinder ist auch der Weg zum Hochplattenblick (ca. 1 Stunde) machbar. Anschließend einkehren in einer der Almen – das macht aus dem Halbtagesausflug einen vollen Tag draußen.

FAQ

Wie lange braucht man für den Märchenpark?Plant 3–5 Stunden ein. Familien mit Kleinkindern bleiben oft länger, weil die Spielplätze gut besucht werden. Für ältere Kinder reicht auch ein halber Tag.

Lohnt sich der Park bei Regenwetter?Nur eingeschränkt. Die Märchenstationen sind teilweise überdacht, aber die Hauptattraktionen liegen draußen. Bei strömendem Regen lieber einen Schlechtwetter-Tag wählen.

Gibt es Parkplätze am Märchenpark?Ja, direkt am Eingang. In der Hauptsaison kann es an sonnigen Wochenenden eng werden. Vom Chiemgau One aus ist der Weg zu Fuß ohnehin schöner als die Parkplatzsuche.

Ist der Park für Kinderwagen geeignet?Die Hauptwege sind alle gut befahrbar. Nur einzelne Spielplatzbereiche im Wald sind etwas uneben.

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